Es ist eine lahme Zeit,

alles steht wie in der Schwebe, und Bewegungen gibt es nicht.

Ich versuche wieder in Worte zu fassen, was mir vorschwebt - und was ich doch wieder nicht schaffe. Die Zeit ist für mich eine ebenso nebensächliche Sache geworden wie das Alleinsein. Ich rede von keiner depressiven, traurigen Einsamkeit, sondern eher der Art von Einsamkeit in die man sich früher oder später einfindet und die alltäglich wird.

Allein die bloße Vorstellung, von einer Veränderung dieser Alltäglichkeit ist absurd. Es fühlt sich fehl am Platz an, so als sei es unpassend. Wahrscheinlich besteht in dieser Art von Leben auch die größte Wahrscheinlichkeit auf "Sorglosigkeit". Wenn man zurück sieht sind Monate auch nur kurze Zeiträume - und in eben diesem kurzen Zeitraum ging es schnell vonstatten, dass sich der Kopf auf diese Lebensart einstellt und nicht mehr darüber nachdenkt. Man belächelt andere ihrer Euphorie und bedauert andere ihrer Trauer wegen, die soziale Bindungen mit sich bringen.

Ab und an kommen einem Sorgen darüber in den Kopf, ob es einen vielleicht auch noch einmal so schlimm erwischen mag. Kreuzt ein Mensch den eigenen Weg und wirft unerwartet alles aus der Bahn? Man hofft es nicht - doch letztendlich kann man es so oder so nicht lenken.

 

Es ist so viel einfacher,
sich keine Gedanken zu machen.

 

Es ist so viel einfacher,

nicht zu lieben.

 

She's a beautiful girl.

And everything around her is a silver pool of light. 

22.6.10 21:47

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